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Von Deutz nach Kalk

Innenansicht des Ausschanks an der Deutzer Freiheit
Innenansicht des Ausschanks an der Deutzer Freiheit

Um 1846, nach dem Tod der Eheleute Franz Hess, die kinderlos geblieben waren, übernahm Christian Sünner aus Mülheim bei Köln die Brauerei und Brennerei und führte sie mit seinen Söhnen weiter.

In dem gut besuchten Stammhaus der Familie Sünner am Rheinufer verkehrten vor allem die bürgerlichen Gäste sowohl von diesseits wie jenseits des Rheins.

Beliebt war auch der Biergarten im Deutzer Sünner Brauhaus. Die sich von Jahr zu Jahr steigernden Umsätze verlangten eine Erweiterung der Brau- und Brenneinrichtungen, was in Deutz leider unmöglich war.

So kaufte Christian Sünner im Jahre 1858 ein größeres Grundstück in dem damals noch sehr kleinen Ort Kalk, welcher nur aus einzelnen Gehöften bestand. Dort wurde sofort mit dem Bau neuer Brauerei- und Kelleranlagen begonnen.

Alte Postkarte des Restaurants "Zur Zeche" in Kalk
Alte Postkarte des Restaurants "Zur Zeche" in Kalk

Christian Sünner erwarb dazu noch das umfangreiche Nachbargrundstück mit den alten Zechengebäuden und Schachtanlagen zur Abrundung und Vergrößerung des eigentlichen Brauereigrundstückes, das sich durch Zukauf über eine Fläche von über 250 Ar erstreckt.

Die in Deutz noch handwerklich betriebene Brauerei wurde nun in Kalk mit Hilfe modernster Maschinen vorgenommen.

 

Die alten Zechengebäude "Neu Deutz"
Die alten Zechengebäude "Neu Deutz"

Mit der neuen Brauerei war das stattliche Garten-Restaurant "Zur Zeche" verbunden, das lange zu den beliebtesten Gaststätten im rechtsrheinischen Köln gehörte. So wurde die Brauerei im Laufe der Jahre zu einem der größten Unternehmen dieser Art, in Köln ausgebaut. Anfang 1860 gelangte das in der neuen Sünner-Braustätte in Kalk gebraute Bier erstmalig zum Ausschank. Von hier aus verbreitete sich, bei jährlich steigendem Konsum der Biere, der gute Ruf der Firma Christian Sünner.

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